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Wintris

Frischfleisch

Beiträge: 153

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1

Samstag, 11. August 2007, 01:16

Drumtuning

So ich wollte mal ein Thema in die Runde werfen das mich jetzt schon seit über 5 Jahren intensiv beschäftigt und bei dem ich andauernd in einer Sackgasse zu enden scheine.
Zwar hab ich mir schon unzählige Lektüren zu Rate gezogen, bin aber zu dem Entschluss gelangt, dass das Stimmen der einzelnen Schlag und Resonanzfelle bzw. des Snareteppichs ohne ausreichend Erfahrung, eine äußerst mühselige Arbeit ist.

Meine beste Lektüre bezüglich des Drum Tunings hab ich übrigens aus dem Internet :

http://sdd-dlt.de/dtbible.htm . Auch wenn ich nicht sicher bin, ob auch wirklich alle Informationen brauchbar sind.
Da sind teilweise sehr skurrile Verweise auf das richtige "zentrieren" des jeweiligen Felles. Ein Beispiel: Man kann nach dem Zentrierungsvorgang entweder 12 Stunden warten, bis sich die Polymere an die Fellspannung ausrichten oder sich einen Fön zu Hand nehmen und einfach mal 8 Sekunden mit Heißluft drübergehen. :ugly:
2. Methode hab ich natürlich gleich mal ausprobiert..und was ist passiert? Es ist eine solche Spannung entstanden dass mir einerseits das Fell durchriss, andererseits 2 Spannböcke aus meinem Set gerissen wurden... (nun gut hier möchte ich betonen dass die Felle nicht "neu" waren sprich schon seit 3 Monaten in Gebrauch waren und dass mein Schlagzeug aufgrund des Lagerstandortes (dem Keller) unter immenser Korrision leidet...)

Falls irgendjemand ein paar tolle Tipps oder Internetseiten kennt um meine schon so lange währende Suche nach der einzig richtigen und wahren Stimmethode zu beenden, dann bitte ich um entsprechende Resonanz :D

unholy_triumph

Headbanger

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2

Samstag, 11. August 2007, 15:15

mhh ich empfinde das als nicht so schwer. Ich denke auch das jeder drummer seine felle nach seinen eigenen Vorlieben stimmen sollte. Einfach ausprobieren wie es am besten klingt....

Lord Saku

Headbanger

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3

Samstag, 11. August 2007, 15:32

Solange man nicht auf die Idee kommt, sein Drumset wie die Herren von Darkthrone und Mayhem zu trven Zeiten zu stimmen. Das Blechbüchsen Däpper-Däng gehört unter Artenschutz und sollte nicht imitiert werden. :ugly:

Wintris

Frischfleisch

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4

Samstag, 11. August 2007, 16:28

Solch eine Einstellung empfinde ich als Falsch^^
Demletzt war ich im Studio und erlebte die Situation dass mein sehr Resonant gestimmtes Schlagzeug nicht die Nötigen Voraussetzungen für die Mikrophonierung aufwies.
(Musste dann leider auf die beschissenste aller Notlösungen zurückgreifen X( den Tempotaschentüchern. Und mein Tomset klang einfach nur "tot" )
Ein guter Drummer sollte sein Set so stimmen können, dass die Tomschwingdauer nicht länger als 1 Sekunde (höchstens) beträgt. Was ich daraus gelernt habe. Ein guter Klang nach eigener Einschätzung sagt noch absolut nichts über die Funktionalität und Brauchbarkeit auf. Erst wenn das Schlagzeug auch mikrofonisierbar ist ohne dass sich die Frequenzen überschneiden, sich die Höhen raufschrauben oder übersteuern.
Dann ist das Schlagzeug richtig und gut gestimmt.

Ich merke grad^^ eigentlich bin ich es doch der hier Infos benötigt :ugly:

winni

Hausmeister

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5

Sonntag, 12. August 2007, 13:34

@Marc: Mir kommt es bei deinem Bassdrumsound meistens so vor, als ob das Fell sehr lose sei bzw. die Bassdrum daher eher undefiniert "wummst". Das Fell schwingt kaum zurück, kann natürlich sein dass ich mir das einbilde. Könntest du es evtl. straffer stimmen?
- Die holde Kunst, sie werde jetzt zur Tat!

unholy_triumph

Headbanger

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6

Sonntag, 12. August 2007, 14:11

auch wenn die frage jetzt nicht mir galt: Ich hab alle meine Felle ziemlich straff gestimmt(wie schon gesagt, muss jeder für sich selbst wissen). Kommt halt auch besser, wenn man sehr oft schnell spielt.....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »unholy_triumph« (12. August 2007, 14:12)


Wintris

Frischfleisch

Beiträge: 153

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7

Sonntag, 12. August 2007, 15:10

@winni: Ja das stimmt ich hab meine Basedrum so schwach wie es nur geht gestimmt (wegen dem geilen Attack - das unangenehme Wummern ist dann leider ein normalerweise unscheinbares aber durch den halligen Raumklang unerfreuliches nebenprodukt ). Eine Basedrum ist aber auch kompliziert zu stimmen weil dabei noch viele andere Faktoren zum Klang beitragen. (allein die Positionierung eines Kissens bzw einer Decke im Kesselinnenraum) dann noch die unterschiedlichen Klänge bei wechselnden Resonanzfellen bzw. die anzahl und positionierung der Löcher in einem Resonanzfell.

@unholy_triumph: Ich habe auch eine ganze Weile lang meine Felle sehr straff gespannt gehabt. Fakt ist aber dass man dadurch den Bass zu sehr reduziert und das Schlagzeug sehr "dünn" wirkt - der Klang leidet dadurch immens. (ist mir übrigens auch auf der Myspace Site deiner Band aufgefallen, deine Stand tom hört sich sehr unausgewogen an (Schlagfell höher als Resonanzfell?)). Und es stimmt schon dass man dadurch einfacher über die Toms kommt, aber von der Technik her finde ich das falsch weil man dadurch weder die nötige Kraft im Handgelenk fördert, noch die Sauberkeit verbessert.
und Geschwindigkeit kann man auch bei einer schwachen Fellstimmung aufbringen ;) gaanz sicher.

unholy_triumph

Headbanger

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8

Sonntag, 12. August 2007, 15:17

Zitat

Original von Wintris

@unholy_triumph: Ich habe auch eine ganze Weile lang meine Felle sehr straff gespannt gehabt. Fakt ist aber dass man dadurch den Bass zu sehr reduziert und das Schlagzeug sehr "dünn" wirkt - der Klang leidet dadurch immens. (ist mir übrigens auch auf der Myspace Site deiner Band aufgefallen, deine Stand tom hört sich sehr unausgewogen an (Schlagfell höher als Resonanzfell?)). Und es stimmt schon dass man dadurch einfacher über die Toms kommt, aber von der Technik her finde ich das falsch weil man dadurch weder die nötige Kraft im Handgelenk fördert, noch die Sauberkeit verbessert.
und Geschwindigkeit kann man auch bei einer schwachen Fellstimmung aufbringen ;) gaanz sicher.


Ich glaub ich hab die Standtom bei den Aufnahmen gar nicht gespielt :D Ja klar kann man auch bei schwach gestimmten Fellen schnell spielen, man muss aber dafür mehr Kraft aufwenden.

Wintris

Frischfleisch

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9

Dienstag, 14. August 2007, 01:25

Wie siehts aus? Meine Frage steht immer noch^^.
Wer möchte sein Wissen mit mir teilen? Gemeinsam werden wir dann die Schlagtrommeln zur vollkommensten Klangerfahrung
auf dieser Erde werden lassen ;)

10

Sonntag, 9. November 2008, 12:12

Ein guter Drummer sollte sein Set so stimmen können, dass die Tomschwingdauer nicht länger als 1 Sekunde (höchstens) beträgt.

Hast du schonmal versucht, ein Wattepad in die Toms zu legen? Das fliegt dann bei jedem Schlag kurz hoch, und dämpft danach.
Ich habs noch nicht ausprobiert, weil ich zu faul war, die Deckel abzunehmen und dann neu stimmen zu dürfen, aber die Idee fand ich ziemlich vielversprechend.

Wintris

Frischfleisch

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11

Freitag, 21. Mai 2010, 01:15

Stimmt! Es gibt allerdings auch andere muffling Systeme die weniger "willkürlich" funktionieren ^^


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